MEMETERIA by Thomas May

Music & the Arts

Rameau to the Rescue

Today brings the premiere of a new production of Jean-Philippe Rameau’s 1735 “ballet héroïque” Les Indes galantes, being streamed live from Bayerische Staatsoper (staged by Sidi Larbi Cherkaoui and conducted by Ivor Bolton).

A little background from Deborah Kauffman:

Les Indes galantes (1735) belongs to a different operatic genre, the opéra-ballet, which featured independent—but loosely connected—plots separated into several entrées. As the genre’s name suggests, dance played an important part in the opéra-ballet, and Les Indes galantes is no exception; each entrée closes with a divertissement, a collection of dance movements and dance songs that tie into the plot of the entrée.

Here’s an interview in the Süddeutsche Zeitung with the Belgian choreographer Sidi Larbi Cherkaoui:

Es handelt sich um vier verschiedene Nationalitäten in vier Akten. Wie bringt man die in einer schlüssigen Handlung zusammen?

Indem wir, und daran arbeiten wir sehr hart, schauen, was sie alle verbindet, wie jede, jeder von ihnen Teil eines größeren Ganzen werden könnte. Jede einzelne Figur könnte genauso gut eine andere sein, was in unserer Annäherung an das Stück tatsächlich passiert: Phani und Fatime werden zum Beispiel von derselben Sängerin gesungen. Alle Charaktere könnten letztlich zu einer einzigen Person verschmelzen. Ich entwickle ein Narrativ, wonach ihre Geschichte eine Doppelung erfährt. Diese Methode, die handelnden Personen zu betrachten, macht aus dem Werk ein in sich geschlossenes Ganzes und bewahrt es davor, in vier Teile zu zerfallen.

See Bayerische Staatsoper blog post (also in German).

 

 

 

 

Filed under: ballet, Bayerische Staatsoper, Rameau

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